Success Story: WAGMI (Women* Are Gonna It)-Hackathon

Wie ein dedizierter Hackathon Barrieren in der Technologiebranche abbaut und weibliche* Talente nachhaltig sichtbar macht.

Innovation lebt von Vielfalt, doch in der Hochtechnologie sind Frauen oft noch unterrepräsentiert. Das Projekt „Women* Are Gonna Make It“ setzt genau hier an: Es schafft einen Raum, in dem Frauen ihre technologischen Ideen frei entfalten, zusammenarbeiten und innovativ sein können.

Indem der Fokus auf ein unterstützendes Umfeld ohne den Druck männlich dominierter Konkurrenz gelegt wird, fördert die Initiative nicht nur kreative Lösungen, sondern stärkt auch das berufliche Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen. Das Ergebnis ist ein wachsendes Netzwerk aus Expertinnen, die die Zukunft der Tech-Branche aktiv mitgestalten.

Das Projekt auf einen Blick

  • Zielgruppe: Frauen* in der Technologiebranche und Fachinteressierte
  • Fokus: Networking, Mentorschaft und Abbau von Stereotypen
  • Ziel: Erhöhung der Sichtbarkeit nicht männlich-gelesener Talente und Förderung beruflicher Kooperationen.

Herausforderungen

In männerdominierten Bereichen wie der Hochtechnologie stehen Frauen* oft vor spezifischen Hürden. Ein wesentliches Problem ist ein Gefühl der Einschüchterung, das durch ein überwiegend männliches Publikum entstehen kann. Diese Dynamik führt häufig dazu, dass Frauen*:

  • Ihre Ideen seltener teilen oder sich weniger aktiv an Fachdiskussionen beteiligen.
  • Ein vermindertes Selbstvertrauen entwickeln, was es erschwert, die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
  • Weniger Zugang zu informellen Networking-Möglichkeiten und einflussreichen Branchenkontakten haben.

Darüber hinaus erschweren implizite Vorurteile und Stereotypen die berufliche Anerkennung und untergraben oft die fachliche Glaubwürdigkeit von Expert*innen. Diese Faktoren hemmen die individuelle Entwicklung und schränken die Möglichkeiten für wertvolle branchenweite Kooperationen ein.

Die Lösungen

Der Hackathon „Women* Are Gonna Make It“ wurde als gezielte Antwort auf diese Herausforderungen konzipiert, um ein integratives Umfeld zu schaffen, das alle Teilnehmenden stärkt.

Vernetzung und Sichtbarkeit als Erfolgsfaktor: Durch das bewusste Design der Veranstaltung werden Lösungen auf mehreren Ebenen realisiert:

  • Sicherer Raum für Innovation: Die unterstützende Atmosphäre fördert kreatives Risikoverhalten und ermöglicht es den Teilnehmenden, ihre Ambitionen voll zum Ausdruck zu bringen.
  • Aufbau von Mentorschaften: Die Zusammenführung gleichgesinnter Frauen* fördert Beziehungen, die weit über das Event hinausgehen und die Grundlage für zukünftige berufliche Kooperationen bilden.
  • Aufbrechen von Stereotypen: Durch die Präsentation ihrer technologischen Projekte stellen die Teilnehmenden gängige Vorurteile direkt infrage und demonstrieren ihre Fachkompetenz.

Insgesamt befähigt der Showroom Handwerksbetriebe, Innovationen nicht nur anzunehmen, sondern sie als produktivitätssteigerndes Werkzeug einzusetzen. So können Unternehmen neue Kundengruppen gewinnen, zusätzliche Dienstleistungsmodelle entwickeln und ihren Umsatz auf nachhaltige Weise steigern.

*Das Sternchen in „Frauen*“ ist als ein inklusives „Platzhalter“-Symbol gemeint, das alle Frauen repräsentiert, einschließlich Cisgender-, Transgender- und schließt hier auch nicht-binäre oder intersexuelle Personen mit ein. Der Begriff „Frauen*“ wird so über eine strenge, traditionelle binäre Definition hinaus erweitert, um ihn inklusiver und vielfältiger zu machen.

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